Falke

Ein lieber Falkner ist von uns gegangen.

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Friedhelm Müller-Späth
geb. 12.05.1956,
verstorben 01.02.2019

Es war schon seit seinen Kinderjahren Friedhelms Traum, einmal Jäger und Falkner zu werden. Bereits 1980 bestanden wir beide die Jägerprüfung und er kurz darauf auch die Falknerprüfung. Lange Jahre war er in seinem Wohnort Siegen-Achenbach als Jagdaufseher tätig; ihm lag die Hege des Wildes sehr am Herzen. Ich habe ihn bei allen damit zusammenhängenden Aufgaben unterstützt.

Durch verschiedene persönliche Umstände und Jahre, die geprägt waren von vielen teils lebensbedrohlichen Erkrankungen und dadurch bedingter früher Arbeitslosigkeit war an eine Umsetzung seines Wunsches, die Falknerei aktiv auszuüben, über lange Zeit hinweg nicht mehr zu denken.

Erst 2011 trug er sein geliebtes Harris Hawk Weib „Hermine“ ab. Die praktische Ausübung der Beizjagd war nur noch in ganz bescheidenem Umfang möglich. „Das sind meine schönsten Jahre“ hat er noch vor kurzem gesagt. Im ODF haben wir uns gemeinsam sehr wohl gefühlt und an Ordensversammlungen, Beizjagden, Sommerfesten etc. gern teilgenommen.

Ich bin sehr dankbar, dass Hermine einen guten Platz bei einem Jungfalkner gefunden hat und auch weiterhin jagen darf. Bei allen Falknerfreunden, die mich nach Friedhelms Tod unterstützt haben, möchte ich mich sehr herzlich bedanken; ebenfalls für die überwältigende Anteilnahme bei der Beerdigung.

Waltraud Müller-Späth

veröffentlicht am Dienstag, 09. April 2019