Falke

Tag der Jagd

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Tag der Jagd – unter diesem Motto feierte der KJV Gelnhausen sein 70-jähriges Bestehen.
Als Location hatte man den Weiherhof bei Wächtersbach-Wittgenborn gewählt. Der aufwändig renovierte, historische Vierseithof hätte kein treffenderes Ambiente bieten können.
Ziel war es Jäger, Jagdfreunde und Interessierte zum Thema Jagd, Natur und was dazu gehört, zu informieren.
Vorab gesagt, dieses Ziel wurde auch erreicht. Geschätzte 2000 Besucher sprechen für sich.

Man hatte umfangreiche Programmpunkte erstellt und eine große Zahl von Ausstellern gewonnen.
Unter anderem wurden neben Jagd- und Hundezubehör auch Schmuck, Jagdgemälde, Drechslerarbeiten, Filzwaren, Tierpräparationen, Wein und Geländewagen angeboten. Ein Kettensägenschnitzer erschuf vor Ort verschiedene Wild- und Greifvogelskulpturen aus Eichenstämmen.
Die Naturlandstiftung informierte über Lebensräume in der Kulturlandschaft.

Die Vogelsbergmeute zeigte eine Schleppjagd zu Pferde, der Ysenburger-Bogenschützen-Verein bot einen 3D-Parcour, bei dem Interessierte auf 3D-Wildattrappen schießen konnten.
Auch die klassische Pfostenschau mit einer Vielzahl verschiedener Jagdhunde durfte natürlich nicht fehlen.
Umrahmt wurde das Ganze durch die Auftritte verschiedener Jagd-, bzw. Parforcehorngruppen.

Auch die Vorstellung der Falknerei, als Facette der Jagd, ist bei einer solchen Veranstaltung ein Muss.
So erklärten sich die Falkner des ODF-Hessen gerne bereit die Veranstaltung zu unterstützen.
Durch 6 Mitglieder der Komturei wurden Greifvögel und Eulen präsentiert. Auch unsere Jagdhelfer, die Frettchen, begleiteten uns an dem Tag.

Im Innenhof, unter alten Bäumen gelegen, konnten wir unseren Stand aufbauen. Der Wettergott spielte mit, Hubertus und Diana haben da wohl ein klärendes Gespräch mit ihm geführt, nachdem die Tage zuvor nur Regenwetter herrschte. Somit war auch das passende Umfeld gegeben.

Wie immer bei solchen Veranstaltungen zog der Stand eine Vielzahl der Besucher geradezu magisch an. Wann hat man schon mal die Gelegenheit diesen faszinierenden Tieren so nahe zu kommen. Diese ertrugen die Besuchermassen mit stoischer Ruhe. So waren insbesondere die Kinder immer wieder erstaunt, wenn sich die vermeintlichen Präparate plötzlich bewegten.

Immer wieder mussten die Fragen der Besucher beantwortet werden, was von uns gerne getan wurde, aber gegen Ende der Veranstaltung auch ganz schön geschlaucht hatte.
Mein Dank gilt hier allen Beteiligten, die sich unermüdlich für diese Form der Öffentlichkeitsarbeit engagiert und ihre Freizeit geopfert haben.

Am Ende des Tages konnten wir dann ein positives Fazit ziehen, indem wir die Falknerei der Öffentlichkeit wieder ein ganzes Stück näher gebracht haben.

Bernd Dietze
ODF-Hessen

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veröffentlicht am Mittwoch, 04. Oktober 2017